Donnerstag, 29. Januar 2026 um 19 Uhr – Dr. Andreas Reinicke, „Warum Ukraine, Gaza und Iran zusammen gedacht werden müssen“
Zum ersten Termin im neuen Jahr ist Dr. Andreas Reinicke Gast bei den Frankenberger Winterabenden. Reinicke ist Direktor des Deutschen Orientinstituts in Berlin. Zuvor war der ehemalige Diplomat in Tel Aviv und New York stationiert sowie als Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah tätig. Er war Botschafter in Syrien und zuletzt in Tunesien und als EU-Sonderbeauftragter für den Friedensprozess im Nahen Osten eingesetzt. Er verhandelte zudem für die EU im Palästina-Konflikt. Der promovierte Jurist studierte in Gießen, Lausanne und Cambridge und gilt als exzellenter Kenner der Region und der handelnden Protagonisten. Er ist überzeugt, dass die Krisenherde, die gerade Europa bewegen, nicht unabhängig voneinander gesehen und interpretiert werden dürfen.
Donnerstag, 26. Februar, um 19 Uhr – Frank Ertel, „Telefon-Seelsorge und gesellschaftliche Entwicklung – Kontinuität, Veränderung, politische Notwendigkeiten “
Pfarrer und Psychotherapeut Frank Ertel wirft einen Blick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen: Einsamkeit, Zukunftsangst und Nachfrage nach seelischem Beistand haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Wie reagiert die Telefon-Seelsorge? Was bleibt beständig, was muss sich verändern? Und welche politischen Rahmenbedingungen sind jetzt nötig, um Hilfe wirksam zu sichern und diesen größten ehrenamtlich getragenen Seelsorgebereich der Kirchen passgenau aufzustellen? Ertel ist nicht nur Autor, sondern Fachvorstand der Telefon-Seelsorge Deutschland sowie Leiter der Telefon-Seelsorge Aachen-Eifel.
